m&h Inprocess Messtechnik GmbH - Präzision am Werkstück
 
 
Berger - Memmingen
m&h Case Study Berger - Memmingen
Prozesssicherheit in schnellem Takt

In 45 Sekunden Taktzeit wird ein Präzisionsteil nicht nur in Serie fertig gedreht, sondern auch das korrekte Einlegen des Werkstückes in die Drehmaschine, Teil für Teil, mit einem Messtaster von m&h geprüft.

Als typischer Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie, den Büromaschinenbereich und für den Elektromaschinenbau fertigt die Firma Berger in Memmingen eine Vielzahl unterschiedlichster Teile und einbaufertige Komponenten. Mit etwa 1600 Mitarbeitern ist Berger weltweit präsent. Etwa 600 Mitarbeiter produzieren am Rande des Allgäus mit einem großen und modernen Maschinenpark Präzisionsteile in mittleren und großen Serien.

Für die Fertigung eines flanschartigen Lagergehäuses für eine Benzinpumpe wird eine Futterdrehmaschine vom Typ Takamaz X100 mit Fanuc OI-Steuerung eingesetzt. Weil dieses Werkstück in sehr großen Serien dreischichtig gefertigt wird, ist die Maschine teilautomatisiert. Von einem Zuführungsband wird das Teil automatisch in das Drehfutter eingesetzt und nach der Bearbeitung auch wieder abgeführt. Für einen Arbeitszyklus stehen ganze 45 Sekunden zur Verfügung.

Gefordert wird eine störungsfreie Zerspanung bei gleich bleibender Passungsgenauigkeit in einem engen Toleranzband von 25μm in der Teilelänge von etwa 10 mm und 23μm bezogen auf den Durchmesser von 40 mm. Gelegentlich kam es zu Fertigungsfehlern, als deren Ursache sich eine Fehlpositionierung bei der automatischen Einlage des Teiles in die Bearbeitungsspindel entpuppte. Hier können sich Späne zwischen Anlage und Teil legen und zu einer schrägen Lage des Werkstückes in der Bearbeitungsspindel führen, was eine fehlerhafte Bearbeitung nach sich zieht.

Um solche Fehler auszuschließen, kam man auf die Idee, die Lage des Teils nach dem Einlegen im automatischen Bearbeitungsablauf mit einem Messtaster zu kontrollieren. Allerdings ist der Arbeitsraum einer Drehmaschine nicht eben üppig bemessen und die Werkzeuge und der Messtaster sind einer permanenten Kühlmitteldusche und einem Spänehagel ausgesetzt. Die notwendige Aufnahme des Messtasters im Revolver der Maschine schließt eine Datenübertragung über Kabel aus. Eigentlich sind dies alles feindliche Umfeld-Bedingungen für μ-genaue Messtaster.

Nicht so beim speziell für den Einsatz in Werkzeugmaschinen entwickelten Messtaster IRP40.01 von m&h. Mit seinem Körper aus Edelstahl, der Diodenabdeckung aus gehärtetem Echtglas und der Abdichtung nach IP68 Standard, sowie dem bekannt robusten Messwerk ist er für diese Umgebung geschaffen und verspricht lange Lebensdauer...

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