
Mit Messtastern und 3D Form Inspect Software von m&h prüft der Formenbau bei Vorwerk Formeinsätze und Schieber noch in der Aufspannung auf den Werkzeugmaschinen. Eine so gefertigte Form mit zwei mal zehn Schiebern war beim ersten Schuss gratfrei und erhielt beim ersten Abmustern bereits die Serienfreigabe.
Wer kennt Sie nicht, die grün-weißen Staubsauger von Vorwerk. Gefertigt werden die Geräte, die sich durch hohe Qualität und lange Lebensdauer von den Wettbewerbern zu unterscheiden suchen, in Wuppertal. Moderne Fertigungsmethoden und ständige Optimierung bilden die Grundlage, dass sich Firma und Produkte im Markt behaupten. „Mit modernen Maschinen und optimierten Abläufen haben wir die Werkzeugkosten um bis zu 40 % gesenkt,“ weiß Marc Alexander Popov, Leiter Werkzeugbau bei Vorwerk in Wuppertal, zu berichten.
„Ich will weder das billigste Werkzeug, noch das Teuerste“, erläutert er seine Strategie und bekräftigt: „Ich will das wirtschaftlichste Werkzeug.“ Dazu bedarf es allerdings einer sehr vielschichtigen Betrachtung über die gesamte Lebensdauer einer Form unter Einbeziehung vieler Faktoren inklusive der Wartungs- und Instandhaltungskosten. Deshalb hat Herr Popov mittlerweile ein ganzes Bündel von Maßnahmen ergriffen, um die Spritzwerkzeuge permanent auf höchstem Niveau zu halten. „Unsere Produkte und die Spritzgießformen werden bis zum Ende ihres Lebenszyklus permanent optimiert.“ Dazu gehören die Auswahl modernster Werkstoffe wie sogenannter ESU-Stähle und Toolux 44, ein verzugsfreier Stahl mit 45 HRC, die zunehmend für Formen und Einsätze verwendet werden. Bei der Konstruktion der Formen hat Vorwerk mittlerweile fast vollständig von Angüssen auf Nadelverschlussdüsen umgestellt. Um kurze Zykluszeiten und hohe Formtreue zu erreichen, werden die Formen mit Innenkühlungen versehen. Das ermöglicht eine hohe Ausbringung der Maschinen, ungestörte Produktionsprozesse und eine hohe Formtreue der Spritzlinge...
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