
Mit dem Messen und Protokollieren von Werkstücken noch in der Maschine hat sich ZSM in Gummersbach neue Kunden erschlossen. Mit dieser Technik werden dort Bugfahrwerke für den Airbus A320 eingemessen, bearbeitet und protokolliert.
Die Firma ZSM Zertz + Scheid Maschinenbau- und Handels GmbH ist aus einer breit tätigen Ingenieursgesellschaft entstanden und beschäftigt sich mit der Zerspanung sehr anspruchsvoller Werkstücke aus ebenso besonderen Werkstoffen. „Normalen Stahl habe ich lange nicht mehr bearbeitet“, schildert Betriebsleiter Klaus Mands seine Situation. Unterschiedlichste Luftfahrtteile und Werkstücke für die Verteidigungstechnik sowie für die Offshore-Technik oder den Maschinenbau im weitesten Sinne werden hier gefertigt.
Untergebracht in einem Neubau in einem ebenso neuen Industriegebiet am Rande von Gummersbach gilt es die Mehrachsmaschinen in Dreherei und Fräserei mit passenden Bearbeitungsaufgaben zu füllen. Vermehrt fragen die Kunden nach integrierter Qualitätssicherung und Protokollierung der Bearbeitungsergebnisse, Werkstück für Werkstück. Deshalb hat man sich entschlossen, fortan vermehrt auf den Maschinen zu messen. Dazu wurden Messtaster und Software 3D Form Inspect von m&h angeschafft. Die Tatsache, dass man oft sehr teure Werkstoffe zu bearbeiten hat, die im Zweifelsfall teuren und schwer wieder zu beschaffenden Ausschuss bedeuten, verhalf zu zügiger Beschaffung und schnellem Einsatz der neuen Technik. Die Möglichkeit, den Fertigungsprozess durch Messungen jederzeit zwischen einzelnen Bearbeitungen zu sichern und zu protokollieren, verhalf recht bald zu Aufträgen, die anderenfalls nicht erteilt worden wären.
Vom ersten Tag an bewährt sich das Messen, auch von Freiformflächen und schräg im Raum liegenden Geometrien, bei der Vorbearbeitung des Bugfahrwerkes für den Airbus A320. Dazu wird das geschmiedete Rohteil zunächst waagerecht aufgespannt und in der Maschine mit Hilfe des...
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