
Klein und Fein, ist das Motto der Präzisionsfertigung bei der ostdeutschen Firma Mitec. Formen und Werkzeuge zur Fertigung von Präzisionsteilen sowie Präzisionskomponenten mit Mikrostrukturen werden mit m&h Hard- und Software noch in der Aufspannung in der Maschine auf Toleranzhaltigkeit geprüft. So konnten 50 % der Handarbeiten eingespart werden.
Ausgesprochen feine Teile für die Optikindustrie, die Medizintechnik, die Fluidtechnik und für die Sensorik entstammen den Formen und Werkzeugen, die bei Mitec Mikrotechnologie GmbH in Limbach-Oberfrohna, im Vogtland, gefertigt werden. Das junge Unternehmen, im Jahre 2008 gegründet, hat sich zwischenzeitlich einen guten Ruf für die spanende Fertigung von Präzisionsteilen der genannten Bereiche erarbeitet. Entstanden auf der grünen Wiese ist die Firma ganz auf die hochgenaue Fertigung feinster Strukturen ausgerichtet. Luftschleusen innerhalb des Betriebes sorgen quasi für Reinraumbedingungen. Der Maschinenpark mit Maschinen von Huron und Makino ist in temperierten Räumen untergebracht, um immer gleichmäßige Bedingungen bei der Bearbeitung zu gewährleisten. Das Bearbeitungszentrum von Makino verfügt über Spindelkühlung und gekühlte Bettführungen. Eine wichtige Voraussetzung um sehr präzise Teile mit kleinen Geometrien und Toleranzen von +/- 2,5 μm zu fertigen. Bei der Fluidtechnik gibt es nicht selten Kapilarstrukturen mit Kanälen von nur 50 μm x 50 μm. Entsprechende Elektroden werden mit Abmessungen von 30 μm x 30 μm aus Grafit gefräst. In der Hartbearbeitung wird mit HSC-Technologie gefräst, wobei Fräser bis zu einem Durchmesser von nur noch 100μm eingesetzt werden.
Während die Huron VX6 mit Siemens 840D Steuerung zum Schruppen eingesetzt wird, dienen die Makino V33 und die 5-achsige Makino V22, jeweils mit Fanuc Steuerung, rein dem Schlichten und der Feinbearbeitung. Die Huron VX6 ist mit einem m&h Messtaster vom Typ 32.00 und einem m&h Toolsetter 35.70 ausgerüstet. Beide Geräte kommunizieren mittels Infrarot-Datenübertragung über den gleichen Empfänger mit der Steuerung.
Mit dem Toolsetter werden die Werkzeuglängen und der tatsächliche Werkzeugdurchmesser gemessen, die dann als Korrekturwert in der Steuerung verarbeitet werden. Das ermöglicht genaues Arbeiten unter Berücksichtigung der jeweiligen Spannsituation der Werkzeuge. Weil auf dieser Maschine meist Werkzeuge größeren Durchmessers verwendet werden, ist der kostengünstige Toolsetter 35.10 mit seinem Tastteller völlig ausreichend. Das dreiachsige Bearbeitungszentrum Makino V33 ist ebenfalls mit einem Messtaster 32.00 von m&h ausgestattet...
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